Unsere innere Haltung bestimmt unser Handeln als Führungskraft

Shownotes

Buchempfhelung: Eric Berne: Spiele der Erwachsenen erschienen im roror Verlag

Claudia Weiler: FÜHUNGsSPITZE: www.fuehrungs-spitze.com Judith Wolf: https://www.judith-wolf.de/ Kaspar Küppers: Eingenrat: https://www.eigenrat.de/

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00:00:04: Herzlich willkommen zu unserer neuen Podcast-Folge von Drei geführt.

00:00:07: Drei geführt, das sind Judith

00:00:09: Wolff,

00:00:10: Claudia Weiler

00:00:11: und Kasper Köpers.

00:00:13: Unsere heutige Folge heißt zwischen den Stühlen.

00:00:16: Wer sitzt denn dazwischen in den Stühlen?

00:00:18: Die Idee zu der Folge kam mir in einem Seminar, wo es wieder mal darum ging, wie ich mich als Führungskraft gegenüber von Älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder aber Leuten in der Führungsebene über mir durchsetzen kann, wie ich meine Ideen durchbringe, wie ich meine Projekte durchbringe, wie ich mich fühle.

00:00:36: und es kommt immer wieder krass bei, es ist so komisch.

00:00:38: Ich

00:00:39: trau mich nicht wirklich zu sagen, was ich will, ich trau mich nicht wirklich zu fordern, was ich einfordern möchte.

00:00:45: und dann sage ich immer ja sag es doch einfach und dann sagen die mir ja, aber der hört mir doch eh nicht zu.

00:00:50: oder aber ich werde herablassen, behandelt oder Ich fühle mich teilweise auch irgendwie den Leuten total unterlegen oder aber da kommt jemand an und verhält sich wie mein kleiner Bruder und die Art und Weise wie ich mit der Person dann rede ist irgendwie auch nicht zuführend.

00:01:05: Und das soll irgendwie das Thema des heutigen Trainings sein.

00:01:10: und wie ist das bei euch in euren Seminaren?

00:01:13: Habt ihr da ähnliche Fragen, die aufkommen, habt ihr da Lösungen?

00:01:17: Also ehrlich gesagt, ich habe das auch bei Abteilungsleitern und Leitern, die jetzt nicht zwanzig, fünfundzwanzig sind, sondern auch gesetzte Personen, auch schon Führungserfahrung haben, aber neu in ihrer Rolle sind.

00:01:32: Und auf einmal sagen, jetzt muss ich mit einem Geschäftsführer reden.

00:01:35: Wie meinen das?

00:01:35: Oder die Mitarbeiter akzeptieren mich nicht?

00:01:38: Wie gehe ich mit denen runter?

00:01:40: Für die bin ich immer noch der kleine Teamleiter.

00:01:43: Ich glaube, das hat mehr mit dem eigenen Rollenverständnis zu tun, der Führungskraft, aber auch mit der inneren Haltung.

00:01:50: Wie stehe ich dem gegenüber?

00:01:53: Und das ist, glaube ich, nicht eine Frage des Alters oder ...

00:02:00: oder der Erfahrung so.

00:02:01: Man kann immer wieder an dem Punkt kommen, also im Sinne von, wie ich in den Wald hineinrufe, so schalt es auch heraus.

00:02:07: Du meinst, dass ich dann auf der Art und Weise wie ... Ich die Leute anspreche schon hervorrufe, wie die mir antworten und wie das Gefühl ist.

00:02:14: Also ist es praktisch ein ganz hoher Eigenanteil da drin?

00:02:17: Ich

00:02:17: glaube, ist die innere Haltung.

00:02:19: Jude, du interessierst dich ja mega für Psychologie.

00:02:22: Ja.

00:02:23: Und du hast so bestimmten Modell für uns zu dem Thema.

00:02:26: Ja, und ich dachte... gerade noch vorab zur inneren Haltung überhaupt, ist es ja wichtig, wie auch meine Tagesform ist.

00:02:32: Davon ist ja auch die innere Haltung abhängig.

00:02:35: Also nicht nur die Erfahrung, die ich vielleicht mit einem Kollegen, mit der Kollegin gemacht habe oder mit meiner Führungskraft, sondern überhaupt, wie ich drauf bin, wie ich die Person einschätze.

00:02:44: Das spielt alles mit.

00:02:46: Es geht in jede Richtung und es gibt ein schönes Modell.

00:02:49: Das ist die Transaktionsanalyse.

00:02:50: Da geht es eben darum von Eric Byrne, dass man den Menschen immer auf erwachsenen Ebene begegnet.

00:02:56: im beruflichen Sinne, finde ich das sehr wichtig.

00:02:59: Das heißt, Menschen respektvoll gegenübertreten und erst mal mit einer positiven Grundhaltung ranzugehen.

00:03:07: Und Erik Birn sagt, was halt oft passiert, Kaspar hat es ja schon angerissen, dass wir zwitschen, also von der erwachsenen Ebene zum Beispiel ins kritische Elternicht gehen.

00:03:17: Ja, also das wäre jetzt zum Beispiel, wenn ich es mal anreise, wenn ich zu Kaspar sagen würde.

00:03:22: Kaspar, hast du dich jetzt also vorbereitet für diesen Podcast?

00:03:26: Da würde ich antworten, ja klar, habe ich gemacht.

00:03:29: Und wie gefällt dir die Vorbereitung?

00:03:31: Hast du nicht was vergessen?

00:03:33: Okay, und wenn man das jetzt analysiert, transaktionsmäßig, wie war ich jetzt drauf?

00:03:39: Also was war ich darin jetzt?

00:03:40: Ja, ich finde am Anfang hast du dich auch noch auf erwachsenen Ebene bewegt.

00:03:47: Und dann bist du ins Kind, ich gehutscht.

00:03:49: Das gibt es nämlich auch noch bei Eric Burns.

00:03:51: Es gibt einmal die Erwachsenebene, wo man sich befinden sollte.

00:03:54: Dann gibt es einmal das Eltern-Ich.

00:03:56: Das wird auch noch mal zwei geteilt, ins Kritische.

00:03:59: und ins Fürsorgliche und ins Kind.

00:04:02: Da gibt es das trotzige oder das angepasste Kind.

00:04:06: Da gibt es noch das dritte, das freie Kind, aber es führt vielleicht jetzt so weit.

00:04:09: Und ich hatte das Gefühl, du bist jetzt das angepasste Kind, weil du mir direkt geantwortet hast.

00:04:13: Ja, weiß ich nie mehr, wie viele Minuten du dich vorbereitet hast.

00:04:16: Exakt.

00:04:16: Genauso habe ich mich auch gefühlt, wie ein angepamptes, nein, angepasstes Kind.

00:04:20: Und das ist exakt das.

00:04:22: Und natürlich würde ich jetzt nicht meine allerbesten Inhalte hier auspacken oder irgendwelche Sachen, wo ich mir nicht sicher bin.

00:04:29: Das ist der Judith Gefallen und das passiert eben häufig auch in Teams.

00:04:33: Also ich würde ja ganz anders reagieren, habe ich gerade gedacht, wo du gesprochen hast, ich wäre glaube ich eher so trotzig geworden und hätte gesagt, ja natürlich habe ich mich vorbereitet Judith, ist doch ganz klar.

00:04:44: Hast du dich

00:04:45: denn vorbereitet?

00:04:47: Genau, und dann könnte es passieren, dass wir in den Konflikt kommen.

00:04:49: Ja.

00:04:50: Und das ist ja gut, ich habe das jetzt ja bewusst gemacht, um es zu verdeutlichen.

00:04:54: Es passiert ganz oft in Gesprächen, dass wir zum Beispiel kritisch reingehen in so einen Elternich und dann trotzig geantwortet wird und dann wieder das Ganze auch switched und ich dann, wenn Claudia jetzt zum Beispiel auch, wie soll ich das sagen, provokativ reagieren würde, dass ich dann ins trotzige Kind komme und dann drehen wir uns im Kreis und kommen nicht weiter.

00:05:15: Und ich finde das wirklich wichtig, dass man sich das bewusst macht, wie man gerade kommuniziert.

00:05:21: Das ist eine Art der Dynamik, auch die dann zwischen den Menschen entstehen.

00:05:24: Genau, und dann vielleicht von draußen mal raufzuschauen, ja, Meteranalyse und dann zu gucken, Moment mal, wo bewegen wir uns denn hier, kommen wir gar nicht weiter und mich dann selber auf die Erwachsenebene wieder zu begeben.

00:05:35: Und wer denn mir jetzt eine Führungskraft mehr erzählt?

00:05:38: Ich habe total das Problem mit meinem Chef.

00:05:40: Ich kann dann immer meine, meine Projekte durchbringen.

00:05:43: Der hört mir nicht zu.

00:05:45: Der interessiert sich nicht erst für das, was ich mache.

00:05:47: Glaubst du, dass dann da tendenziell jemand im Kind ist und der Chef oder die Chefin immer wachsende nicht oder was?

00:05:56: Würdest du da empfehlen?

00:05:58: Das kann man nicht so pauschal sagen.

00:06:00: Es wäre mal schön, wenn wir mal alle so schön einordnen könnten, schwarz oder weiß, aber das ist zumindest meine persönliche Meinung, dass man das so nicht sagen kann.

00:06:08: Kann auch sein, dass der Chef die ganze Zeit auf Erwachsenenebene kommuniziert und das aber beim Mitarbeiter dann so anders ankommt, kann ja auch andere Trägerpunkte sein und nicht nur das Inhaltliche.

00:06:21: Ich glaube

00:06:22: auch, es ist eine Frage, was will ich denn von dem anderen hören?

00:06:27: Wir hatten das beim Feedback-Folge, wo wir auch sehr viel über Interpretation, was wird gesagt, gesprochen haben.

00:06:34: Und selbst wenn der Chef im Erwachsenen nicht bleibt oder auch ich als Führungskraft gegenüber meinem Chef im Erwachsenen nicht bleibt und der Chef hört immer nur, der will mich jetzt hier in meiner Position infrage stellen, obwohl es eigentlich ein Dresse ist und vielleicht wirklich auch eine Unwissenheit ist und ich als neue Führungskraft deswegen so viel frage, wird der Chef sich ja auch entsprechend verhalten und sagen, okay, komm, also dem zeige ich jetzt mal, wer hier der Boss ist und wer die macht hat und haut mal auf den Tisch und sagt, macht doch einfach und fragt nicht so viel nach.

00:07:12: Das ist eine Frage der Interpretation.

00:07:14: und was habe ich für ein Eigenbild, aber auch ein Bild vom anderen.

00:07:19: Und gerade das Bild vom anderen hat halt ganz viel mit Interpretation zu tun.

00:07:25: Und glaubt ihr, dass die einzelnen X auch ihre Berechtigung haben?

00:07:28: oder sollte man immer versuchen, nur auf dem Erwachsenen nicht zu sein?

00:07:31: Weil das ist ja schon auch mal vielleicht ganz sinnvoll, das Erwachsenen nicht auszuparken.

00:07:36: Oder auch mal das Kind, ich, wenn ich irgendwas will.

00:07:38: Das ist auch schwierig.

00:07:39: Ja, also

00:07:40: kommt auf an.

00:07:41: Also ich finde, in wichtigen Gesprächen sollte man auf der Erwachsenebene bleiben.

00:07:47: Aber wenn wir jetzt zum Beispiel in der Kaffeküche stehen, ja, und was weiß ich, Claudia und ich unterhalten uns immer ein bestimmtes Thema, dann kann man auch gerne mal, wenn die Beziehung gut ist, switchen.

00:07:57: Auch mal ins Kind, ich, gehen oder auch aus Gag.

00:08:01: ins kritische Elternicht, dann wird das auch nicht respektlos vom Gegenüber aufgefasst, sowieso, wenn man eine gute Beziehungsebene hat.

00:08:08: Und ich finde auch, das Leben wäre langweilig, wenn wir uns immer nur auf der erwachsenen Ebene begehen würden.

00:08:13: Aber sich dessen bewusst zu sein ist wichtig, wo man gerade unterwegs ist.

00:08:18: Also ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Aspekt, den du sagst.

00:08:22: Die Art und Weise, wie wir auch mit den Leuten sprechen, ist eben auch beziehungsprägend.

00:08:28: Und wenn es mal passiert, ist es nicht schlimm.

00:08:31: Und die Strategien sind ja auch entstanden, weil sie irgendwie auch funktionieren.

00:08:38: Wenn ich so ein gehorçames Kind ich bin.

00:08:40: und dem anderen sagt, ja, ja, machen wir, dann wirke ich ja auch automatisch sympathischer und habe vielleicht beim nächsten Mal irgendwie auch ein Bonus bei dem anderen und kann dann wieder was umsetzen.

00:08:52: Oder ich krieg eben nicht so viel Ärger wie wenn ich sehr klar und bestimmt und meine Meinung äußere.

00:09:01: Das heißt, Diese Strategien haben sich, glaube ich, auch so herausentwickelt, weil sie funktionieren.

00:09:08: Nur auf Dauer kann eine genervt werden von der Strategie.

00:09:13: Und insofern ist es, glaube ich, auf Dauer keine beziehungsfördernde Maßnahme, ständig in irgendeiner dieser Erwachsenen oder Kindichtssituationen zu bleiben, aber vereinzelt.

00:09:26: bin ich bei dir, ist das gar nicht so schlimm.

00:09:29: Und es wäre auch schlimm, wenn wir uns nur noch überlegen würden, wie antworte ich jetzt im Erwachsenen ich, dann kann ja keine Authentizität und Nähe mehr entstehen.

00:09:39: Ja, und ich glaube, das Hauptproblem ist auch, dass man sich das bewusst werden muss.

00:09:43: Also, dass es Kommunikation läuft ja so... ja, unterschwellig und noch eingeschleift.

00:09:48: Und man ist dann, also beispielsweise ich, kann man auch mal von mir erzählen, ich habe eine ältere Schwester, die ist nur zwei Jahre älter als ich.

00:09:53: Und trotzdem natürlich war das immer meine ältere Schwester.

00:09:56: Nicht meine Eltern, die sich sowieso kindhafter verhalten als meine Mutter, äh, als meine Schwester.

00:10:03: Ich will doch sagen, oder hast du da immer deine ältere Schwester, die mir dir die Hausaufgaben macht und dir die, die ich immer berät, was du jetzt für ein Leistungskurs haben kannst?

00:10:11: Und dann triffst du dann im echten Leben auf eine Kollegin, Sie sitzt hier neben mir, hallo, Claudia.

00:10:18: Die zwar nicht älter ist als ich, aber die ähnlich fordernd ist und ähnlich sich verhält.

00:10:23: Und zack, gehen mir die Inhalte weg.

00:10:25: Die ich jetzt bei meinen Jungs, Trainerkollegen, meinen Alter, Jünger, mit denen ich rumspinne, was könnte man in den Seminaren machen?

00:10:33: Überhaupt nicht habe.

00:10:34: Ich würde es noch nicht mal eine Hemmung nennen.

00:10:37: Das ist nur, dass irgendwas in meinem Gehirn ausgeschaltet ist.

00:10:40: Da ist jemand, kindhaft ist ich, ich fall rein.

00:10:43: Claudia hat überhaupt keine Lust auf Erwachsenen, aber auf Eltern nicht.

00:10:46: Aber ich interpretiere das.

00:10:48: Claudia möchte lieber Erwachsenen nicht und wundert sich, warum kommen da keine Inhalte von Kreisbar?

00:10:52: Und das muss ich mir erst mal klarmachen, dass ich da eben in so einen Muster verfalle, was ich von zu Hause mitbringe und was hier in dieser Beziehung überhaupt keinen Sinn hat.

00:11:00: Da mussten wir richtig dran arbeiten, der Claudia.

00:11:01: Ja,

00:11:02: mich hat's ja auch total wütend gemacht, weil ich dachte immer, so ein kluger Kerl, der mir da gegenüber sitzt, und der kriegt kein Wort raus.

00:11:09: Was ist denn mit dem los?

00:11:11: Der will nur Kaffee kochen.

00:11:13: Andere schwinden das toll.

00:11:14: Ja, und ich hab halt auch gesehen, da steckt doch viel mehr dahin, da ist doch ein kluger Kerl, wenn ich mich mit dir beim ... Kaffee unterhalte und ... Oder

00:11:24: im Schauspielkurs.

00:11:25: Oder im Schauspielkurs, genau.

00:11:28: Da ist ein kluger, cleverer Kerl.

00:11:29: Und sobald wir hier reden, bringt er nichts.

00:11:33: Will er nicht, oder so.

00:11:35: Das ist ja auch wieder eine Interpretation.

00:11:36: Ich würde

00:11:37: es nicht können, das ist eigentlich dieses Ding.

00:11:39: Dass ich natürlich denke, ich würde es nicht können.

00:11:41: Und ich wollte, dass du störst.

00:11:42: Ja, eben, genau.

00:11:44: Das ist dann mich das Problem, wenn man sich auf der Kind-Ebene bewegt im beruflichen Kontext, dass man sich ja auch nicht weiterentwickelt.

00:11:51: Und darauf angewiesen ist, dass jemand anderen, ja, auf der wachsenden Ebene am besten einem das sagt, was er zu tun hat.

00:12:00: Und dann entwickelt man sich nicht weiter.

00:12:02: Und das sind, manche mögen das ja auch, da kommt nichts.

00:12:05: Und ich gebe einfach Anweisungen und der Mitarbeiter, ich sage es jetzt mal von Führungskraft zum Mitarbeiter.

00:12:10: Und der Mitarbeiter macht ja schon, ja, aber der Mitarbeiter entwickelt sich nicht weiter.

00:12:14: Und dann habe ich schon öfter erlebt auch in Trainings an die Führungskräfte, ja.

00:12:18: Aber ich muss ja hier alles alleine machen.

00:12:20: Das ist, finde ich, aber ein selbstgemachtes Problem.

00:12:22: Absolut.

00:12:23: Und das habe ich bis zur höchsten Ebene hoch, wo ich immer wieder Aufträge für Organisationsentwicklungen, Teamentwicklungen bekommen, wo es heißt, hier unser Leitungsteam übernimmt keine Eigenverantwortung.

00:12:36: Und häufig schaue ich dann auch drauf, was macht denn die Geschäftsführung?

00:12:41: Lässt die dann überhaupt ein Freiraum für Eigenverantwortung?

00:12:45: Und sind die vielleicht zu sehr auch tatsächlich im Erwachsenen nicht, ohne dass sie das wollen?

00:12:52: Das ist ja nie eine Absicht, dass man sagt, ich will jetzt hier den anderen sagen, wo es lang geht.

00:12:57: Du meinst im Eltern nicht.

00:12:58: Im Eltern nicht, Entschuldigung.

00:12:59: Ja, ohne dass die im Eltern nicht sein wollen, sondern lieber im Erwachsenen nicht und kooperativ.

00:13:06: Und dann wundern die sich, wenn die lauter kleine Kinder haben, obwohl sie sich wie das Elternteil verhalten.

00:13:13: Und da arbeiten wir dann dran, um das überhaupt raus zu arbeiten und eine Kommunikation übereinander zu bekommen, was du gesagt hast, eben mal zu gucken, wie reden wir denn miteinander in diese Metacommunikation hineingehen.

00:13:26: Und das schweißt die Leute zusammen und auf einmal sagen, die, oh ja, die sind ja eigentlich total eigenverantwortlich.

00:13:33: Die wollen ja auch Verantwortung übernehmen.

00:13:35: Ich hatte das aber auch schon mal Chef von einer Freundin.

00:13:39: ist wie ein Kind.

00:13:40: Da verhält sich viel ein sechzehnjähriger.

00:13:42: Völlig verrückt, die ganze Zeit, der spinnt nur rum, kommt ins Büro geschluft, macht seine Witzchen und will keine Verantwortung übernehmen.

00:13:50: Und das ist ja Chef.

00:13:51: Auch ein Riesenproblem.

00:13:52: Und die haben alles versucht, also die haben also... Erwachsene.

00:13:58: ich hab gesagt jetzt mach doch mal.

00:13:59: dann haben sie versucht wir spielen auch mit dir und da kam nix bei drum rum.

00:14:03: und dann haben sie natürlich auch ganz klar versucht mal von oben herab Eltern ich jetzt mach doch mal und so funktioniert alles nicht.

00:14:09: erst der boss.

00:14:09: er kann machen was er will er verhält sich wie er will und da hatte ich dann auch keine rate.

00:14:13: um ehrlich zu sein hättet ihr da eine idee wie man mit einem.

00:14:17: Kindhaftenchef oder einer Chefin

00:14:19: umgeht?

00:14:19: Also ich finde auch, dass man nach oben durchaus sich offen bahnen kann und sagen kann, vielleicht ein bisschen mit anderen Worten, als du gerade, wie man sich fühlt und was man sich wünscht von der anderen Person.

00:14:31: Also ich würde jetzt nicht zu meinem Chef sagen, hör mal, du benimmst dich jetzt gerade wie ein Kind, weil das könnte ja auch als Beleidigung und als persönlicher Affront aufgenommen werden.

00:14:41: Aber schon sagen, was man sich wünscht, der vorbereitet ins Gespräch gehen würde ich jetzt und sagen, Ich weiß jetzt ja gar nicht, was deine Freundin, die du erwähnt hast, was sie braucht.

00:14:51: Ja, die braucht einfach jemanden, der eine Entscheidung fällt und der sich vorbereitet.

00:14:54: Genau das.

00:14:55: Dann Menschen, sagen wir mal, wir nennen die Mama Micha.

00:14:57: Ich hoffe, der ist nicht wirklich Micha, das passiert öfter mal bei meinem Ball.

00:14:59: Ich spiel in Paris.

00:15:01: Ah,

00:15:02: da bin ich eher raus mit Französisch.

00:15:03: Ja, dann sagt ja, dass ich das von dir brauche.

00:15:07: Was hast du gesagt, die Vorbereitung

00:15:10: und ... Verbindlichkeit oder

00:15:12: Entscheidung?

00:15:13: Das Schlimmste ist,

00:15:14: was erinnert, was kümmert mich?

00:15:15: der Scheiß?

00:15:17: Nein, den ich gestern erzählt habe, diese Sachen.

00:15:19: Dass man immer so tut, als wäre alles immer ein Spiel und es gibt keine Verbindlichkeiten und ich bin nicht vorbereitet.

00:15:25: Ich improvisiere alles, halt wie ein Kind.

00:15:27: Was immer wieder alles neu entdecken will.

00:15:29: Immer mit diesem Ja, wir müssen innovativ sein, aber es gab halt keine Verbindlichkeiten.

00:15:34: Ich glaube, das hat auch ganz vielen mit der inneren Haltung der Führungskraft selber zu tun.

00:15:38: Wenn du sagst, die will immer innovativ sein, dann ist das ja auch eine Form von Glaubensatz.

00:15:43: Wenn ich immer alles starr las und so, wie ich es entschieden habe, auch immer beibleibe und mich auf neue Situation einstelle, dann sind wir nicht mehr innovativ.

00:15:54: Aber Innovation heißt ja nicht, Stabilität zu verlieren.

00:15:58: Und das wäre vielleicht auch nochmal ... Eine Klärung wäre, wie definieren wir denn Innovationsfähigkeit und Innovationsbereitschaft im Unternehmen, um da auch eine entsprechende Haltung reinzubekommen und das mit Beispielen zusammen aufarbeiten.

00:16:16: Wo brauchen wir vielleicht auch die Flexibilität und wo brauchen wir vielleicht auch viel mehr Stabilität?

00:16:25: kann auch für diese Führungskraft von deiner Freundin mehr Rollenklarheit reinbringen und eine innere Haltung reinbringen, die sich dann dadurch verändert.

00:16:38: Ja, und ich finde, das ist ja die Basis von jedem Gespräch, dass man erstmals Verständnis zeigt für den anderen.

00:16:44: Und das vielleicht auch was Positives dazu sagt.

00:16:46: Toll, ich schätze ja deine Kreativität und deine Flexibilität ist auch wichtig.

00:16:50: Und mir ist es wichtig, dass auch... und dann Beispiel bringen, ja, Entscheidung A oder B getroffen wird.

00:16:56: Und ich brauche das für mich.

00:16:59: Mir fällt auch so ein bei deiner Freundin.

00:17:03: Kommunikation auf Augenhöhe heißt nicht, dass der Mitarbeiter den Chef überholt und dem Chef sagt, wo es lang geht.

00:17:12: Das ist keine Augenhöhe.

00:17:13: Augenhöhe heißt, man geht in den Dialog und das Buch herauszufinden, Wo ist die Spannung zwischen uns?

00:17:23: Und wie können wir diese Spannung auflösen, dass es uns beiden gut geht?

00:17:27: Und wenn ich mich dann selber erhöhe und ins Eltern ich gehe, dann trickere ich den ja noch mehr in seinem freien Kind, ich rauszugehen und dieses spielerische wieder reinzubringen, weil der will sich dadurch ja entziehen, der Verbindlichkeit.

00:17:46: Und das macht keinen Sinn.

00:17:48: Und wenn ich, ja bitte.

00:17:50: Ja, mir fällt gerade ein, ich hab das nur so in so zwei Sätzen erwähnt, was die Transaktionsanalyse ist, das vielleicht noch mal klar zu ziehen.

00:17:57: Das heißt, wenn jemand, ja, also ich vorhin mit Casper, äh, im kritischen Eltern, ich habe ich mit dir kommuniziert, bist du automatisch ins Kind, ich gerutscht, was passiert ganz oft, ja?

00:18:08: Dann muss ich wirklich dann konzentrieren auf der Erwachsenen-Ebene zu bleiben.

00:18:12: Also

00:18:12: ich hätte dir auf der Erwachsenen-Ebene antworten müssen.

00:18:15: Und dann wärst du vom kritischen Eltern ich auch auf die erwachsenen Ebene.

00:18:20: Könnte passieren vielleicht nicht nach einem Satz, aber nach zwei, drei Sätzen ist die Möglichkeit höher.

00:18:25: Und andersrum, wenn jemand mit mir auf der Kind-Ebene, also trotzig oder angepasst mit mir ins Gespräch geht, passiert das.

00:18:34: fast automatisch, dass man im Eltern nicht reagiert oder auch fürsorglich ist.

00:18:41: Wenn ich zum Beispiel krank bin, sagen wir mal angenommen, ich bin im Training und ich habe zweimal gehustet oder so und mir die Nase geschnuppt, wenn jemand fragt, Mensch, Judith, brauchst du einen Hustenbonbon?

00:18:50: Das ist ja auch fürsorglich.

00:18:53: Und dann freue ich mich darüber.

00:18:54: Es kommt auch immer aufs Maß an, finde ich.

00:18:58: Ja, aber wenn du das jetzt gerade so schön noch mal erzählt hast mit der Transaktionsanalyse, weil gleich wird nämlich die Frage kommen und das ist die Grundfrage, was mache ich mit der Führungskraft, die mich permanent im Eltern nicht anspricht?

00:19:13: Was hättest oder was hättet ihr da für eine Lösung, um die Leute aufs Erwachsene nicht zu kriegen?

00:19:22: Wie gesagt, sich das bewusst zu machen und dann auf Augenhöhe, der Claudia auch schon gesagt, auf Augenhöhe Respekt vormiteinander zu kommunizieren.

00:19:30: Und wenn es vielleicht zu extrem ist, das ist ja auch für jeden anders, was ist denn jetzt ein Elternich, das dann auch finde ich auszusprechen.

00:19:38: Und das also nicht, dass es jetzt auch Elternichebene ist und die Transaktionsanalyse zu erklären, aber zu sagen, dass das, wie sich das eben gerade anfühlt.

00:19:48: Mir ist auch ganz wichtig so für die eigene Vorbereitung, weil es ist ja eine Hemmschwelle, also das hört sich immer alles super schön an, aber die Hemmschwelle ist ja da, die Führungskraft überhaupt anzusprechen.

00:19:59: Gerade wenn die im kritischen Eltern ich ist.

00:20:02: Das ist ja schon imposantes Verhalten auch, wo man sich weniger traut.

00:20:06: Du hast vorhin so schön gesagt, man rutscht dann dieses Kind ich sehr schnell ab.

00:20:12: Und ich glaube, da ist es bei der Vorbereitung auch gut.

00:20:16: sich auch mal bewusst zu machen und sich zu fragen, wann passiert das dann, dass er in diese Erwachsenen, in diese Eltern, ich Geschichte gerade auch reinrutscht, sind es vielleicht Situationen, ne?

00:20:29: Dass er eine Unsicherheit überspielen will.

00:20:31: Die Führungskraft,

00:20:32: ja.

00:20:32: Die Führungskraft, ja, also wir glauben ja immer, Führungskräfte sind zu überrehen, die wissen, was alles läuft und wie es geht, das erwarten wir ja auch immer von der Führungskraft.

00:20:41: Und da ist ja auch ein großer Erwartungsdruck bei der Führungskraft selber.

00:20:46: Und wenn ich mir das klarmache, dass so ein Verhalten oft gar nichts mit einer gewissen Souveränität.

00:20:55: zu tun hat, sondern auch eine Unsicherheit da sein kann oder auch wie bei dir ein gewisser Tricker auch auslöst.

00:21:03: Auf jeden

00:21:04: Fall, ja.

00:21:04: Dann kann ich vielleicht auch etwas milder mit der Führungskraft umgehen.

00:21:11: Tricker mich dadurch auch schon gar nicht mehr so sehr, wenn sie so geht, sondern dann lasse ich hier vielleicht auch mal Zeit aus der Stresssituation rauszukommen.

00:21:21: und setzt dann vielleicht erst mit einem konstruktiven Feedback an, um dass ich nicht in einer Situation, wo die Übrungskraft vielleicht gerade gar nicht offen ist für ein konstruktives Feedback, die richtige Situation auch zu finden und so sagen, so jetzt macht es Sinn, dass uns mal im Nachgang die Situation nochmal analysieren und ich hätte mir gewünscht in der Situation, dass das und das ist.

00:21:44: Ich würde aber auch der Führungskraft raden und ich glaube, das macht dann auch eine gute Führungskraft in meiner Welt zumindest aus, dass sie daran arbeitet, mehr an ihrer Selbstregulation zu arbeiten.

00:21:58: Also, dass sie selber mal reflektiert, was passiert denn da bei mir?

00:22:01: Ja, weil das Problem ist nämlich auch, ich finde, man merkt es ja auch schon im Training, wie die Teilnehmenden unterschiedlich mit uns Trainern umgehen.

00:22:08: Es gibt da wirklich welche, die total unterwürfig sind und sagen, ich habe alles vorbereitet und so, und ich habe mir dann ein Website angeschaut, voll interessant und so.

00:22:15: Dann gibt es welche, die von vornherein kontra sind, merke ich wirklich, da kommen Reinsatz, das willst du mir noch beibringen.

00:22:20: Und dann gibt es eben die, die wirklich sagen, ich will hier was lernen, interessant, wir sind dafür Inhalte, und da muss man aber auch liefern.

00:22:26: Es ist schon auch so, dass die, die im Kind ich daherkommen, da fühle ich mich auch ein bisschen vatermäßiger.

00:22:33: Das passiert mir dann auch.

00:22:35: Und dann kommt der Erwachsenen, ich, der spricht mich Erwachsen an, mit dem diskutiere ich, und die, die versuchen von oben zu kommen, mit denen gehe ich selber schnell in den Konflikt.

00:22:42: Also man muss da wirklich, oder sagen wir mal so, ich gehe nicht mit ihnen in den Konflikt, weil ich es vermeide, aber ich spüre so den inneren Impuls.

00:22:50: Und das ist eben das ... Ja, Impulskontrolle sozusagen, dass man sich darüber klar wird und dann immer den Weg sucht, der am Erwachsensten ist, finde ich jetzt in dem Fall.

00:23:00: Ja, das sehe ich genauso und das ist ja nicht nur auf inhaltlicher Ebene, sondern es kann ja auch sein, dass jetzt ... Bleiben wir mal in dem Trainingskontext.

00:23:07: Zum Beispiel ein Teilnehmer, die Stirn runzelt und sagt, kann ja auch schon dazu führen, dass man sich vielleicht getriggert fühlt und in so einem Kind rutscht.

00:23:15: Total.

00:23:16: Also wirklich selbst reflektiert zu sein, was ist es denn?

00:23:19: Und ist wirklich der andere jetzt auf der im Eltern-Ich unterwegs, wie bei dem Beispiel im Kritischen?

00:23:24: Oder ist das vielleicht nur bei mir?

00:23:26: Das ist ja... Kann ja genauso passieren.

00:23:29: Ja,

00:23:29: das ist total wichtig.

00:23:30: Es ist so wahr, was du sagst.

00:23:32: Mir ist das auch schon passiert.

00:23:32: Manchmal ist es auch am Anfang passiert, dass ich dann viel zu viele Witze gemacht habe, weil ich unsicher war und dann war ich plötzlich das Kind im Raum völlig absurd.

00:23:39: Und war trotzdem eigentlich älter als die Teilnehmenden.

00:23:43: Da kann so viel passieren.

00:23:45: Das finde ich im Training auch schön, wenn man Witze sowieso bringt ja eine Leichtigkeit mit rein, gerade bei schwierigen Themen, solange das in der Balance ist.

00:23:54: Also wenn ich da als Trainerin ... Nur, ja, in Anführungszeichen da meine Inhalte runterrasseln, dann ist es auch langweilig.

00:24:02: Man muss halt nur sich darüber dann halt nicht so leichtfüßig sein und das dann trotzdem wieder mit Inhalt füllen.

00:24:08: Aber um jetzt mal von uns wieder wegzukommen und auf die Führungskräfte hinzukommen, auch das ... Wir sind ja auch Führungskräfte als Trainer.

00:24:17: Wir müssen ja die Gruppe auch führen und da auch einen guten Balance schaffen.

00:24:24: Aber für die Führungskräfte heißt es ja auch nichts anderes, wie sich selber immer wieder beobachten und zu agieren und zu schauen, wie komme ich wieder in eine erwachsene Ebene und gleichzeitig aber auch dieses Loslassen können.

00:24:39: was du gerade auch gesagt hast, diesen Witz reinzubringen, den Humor zu haben, weil auch das ja auch eine Form der Motivation der Mitarbeiter ist, dass man eben nicht immer nur als Arbeitsmaschine gilt, sondern eben auch als Mensch gesehen wird.

00:24:55: Und eigentlich sind wir jetzt an einem Punkt, wo ich sage, da sollten Organisationen und Organisationskulturen auch über ... das Thema Respekt im Unternehmen sprechen, weil Respekt heißt ja, den anderen so zu sehen, wie er ist und auch wahrzunehmen, eine gewisse Aufmerksamkeit entgegenzubringen.

00:25:16: Und das ist dann eigentlich ... auch diese erwachsenen Ebene aus der Transaktionsanalyse.

00:25:23: Das heißt, ich muss total erwachsen und immer total vernünftig sein und darf nicht rumalbern, sondern ich muss die... Ich glaube, das ist ein gutes Gespür für Situation, für Menschen und für die Beziehungen, mit denen ich gerade zu tun habe.

00:25:39: Und wenn ich das gut hinkriege und dann auch noch eine kommunikative Fähigkeit habe, das, was ich... innerlich meine, auch nach außen auszutragen zu können und zu übermitteln können.

00:25:52: Das ist, glaube ich, die Kunst, die eine Führungskraft hinkriegen muss, sowohl gegenüber ihrer eigenen Führungskraft, damit die sich nicht getrickert fühlen, da will jemand mein Job, meine Macht übernehmen, da will mich jemand überholen, aber auch gegenüber den Mitarbeitern im Sinne von, das sind erwachsene Menschen, die können für ihr tun und handeln eigene Verantwortung übernehmen.

00:26:14: und auch die Konsequenzen aus dem Handeln ziehen und auch tragen.

00:26:20: Und ich muss nicht immer der Unterstützer der Helfer sein oder der Retter der Nation meines Teams.

00:26:28: Die müssen auch mal aus ihren Fehlern lernen dürfen.

00:26:32: Vielen Dank, Claudia.

00:26:33: Dann möchte ich jetzt noch mal zusammenfassen, was das Thema von unserer heutigen, ja ich sage schon, Sendung von unserer heutigen Folge war.

00:26:40: Also die ...

00:26:42: Die Katze macht wieder mit.

00:26:43: Die Katze macht auch eine Transaktionsanalyse.

00:26:45: Es ist tatsächlich so ... Judith hat vorhin gesagt, Transaktionsanalyse.

00:26:49: Es ist so, eine Transaktion findet statt, wenn ich zu jemandem etwas sage und eine Antwort.

00:26:54: Also, wenn ich sage, hallo, Claudia.

00:26:56: Hallo, Kaspar.

00:26:57: Und sie antwortet mir, dann war da schon eine Transaktation.

00:26:59: Und die Art und Weise, wie sie mit mir redet, wie sie mir antwortete, wie ich sie angesprochen habe, die kann unterschiedlich sein.

00:27:05: Es gibt beispielsweise das Eltern nicht.

00:27:08: Wenn ich jetzt von oben mal abrabe, die wurde da das vorhin super vorgemacht, sagt, hey, Kaspar, hast du dich vorbereitet?

00:27:14: Das wäre dann das kritische Eltern nicht.

00:27:16: Sie hätte jetzt auch sagen, na, Kaspar, hast du dich gut vorbereitet?

00:27:18: Das wäre dann das

00:27:19: fürsorgliche,

00:27:20: wird schon Eltern nicht.

00:27:22: Ich bin dadurch, dass sie mich So von oben vom Eltern nicht angesprochen hat, bin ich in die Kindhaltung gekommen.

00:27:27: Ich habe das angepasste Kind gespielt und gesagt, ja, ich habe mich gut vorbereitet.

00:27:31: Ich hätte jetzt auch das.

00:27:33: nicht kritische, sondern das rebellische, rottzige Kind sagen können und sagen, ja, ja, natürlich hab ich mich vorbereitet.

00:27:38: oder das freie Kind, was gerne ausgesagt, ja, ich hab mich vorbereitet, ich hab viele neue, super Ideen.

00:27:43: Oder aber ich hätte als Erwachsen da antworten können, immer wachsen nicht, selbstverständlich, ich hab mir gut vorbereitet, wie immer.

00:27:49: Was hast du denn noch vorbereitet?

00:27:51: Und man darf das jetzt, wenn ihr jetzt in eurem Team seid und ihr habt Schwierigkeiten mit jemanden, ihr habt Schwierigkeiten mit eurem Chef, mit eurem Chef, mit einem Mitarbeiter der Eltern oder vielleicht sogar Jünger, ihr habt eine neue Rolle.

00:28:02: Schaut, Wie redet die miteinander?

00:28:04: Versucht das zu analysieren.

00:28:06: Seid ihr in der Erwachsenenhaltung, seid ihr in der Kindhaltung, seid ihr in der Elternhaltung.

00:28:11: Und ganz wichtig, es hat alles eine Berechtigung.

00:28:13: Es kann auch mal sein, dass ein freies Kind ganz viele tolle Ideen hat.

00:28:17: Es kann sein, dass man jemand eine Ansage von oben machen muss und er ein kritisches Eltern nicht ist.

00:28:22: Es kann jemand sagen, der immer ... ... es ganz wunderbar schafft, Erwachsenen zu sprechen ... ... und alle langweilen.

00:28:28: Alle sagen, ihr seid doch mal ein bisschen witzig, ... ... seid doch mal ein bisschen kind.

00:28:30: Das ist alles möglich.

00:28:32: Es gibt da ... ... keine Richtung, kein falsch.

00:28:34: Aber es gibt einfach Schwierigkeiten, ... ... die sich ein ... ... schleifen können.

00:28:40: Und deswegen macht eine Analyse und schaut, ... ... dass ihr so viel wie möglich schon ... ... auf der erwachsenen Art und Weise ... ... in euren Teams miteinander redet.

00:28:49: Das ist tatsächlich Arbeit ... ... und wenn ihr da noch Fragen habt.

00:28:53: Schreibt uns.

00:28:54: Also ihr könnt euch kontaktieren auf der Website, in den Show Notes.

00:28:58: Nebendutzkontakt auf.

00:29:00: Wenn ihr Interessant habt an Coaching, an Training, an wie hast du es so nennen?

00:29:05: Kulturanalyse.

00:29:07: Kulturanalyse.

00:29:08: Dann wendet euch an uns und wenn ihr mal eine Idee habt, wie eine Folge aussehen sollt, was ihr euch wünscht, dann könnt ihr uns auch schreiben.

00:29:18: in den Schaunotes auf unseren Websites, auf LinkedIn, weil wir wollen natürlich auch gerne wissen, was liegt euch auf der Seele, wofür interessiert ihr euch und könnt dann auch mal eine Folge machen mit den Inhalten, die ihr euch wünscht.

00:29:31: So, das war jetzt aber ein großer Monodruck zum Schluss und deswegen sage ich auf bald,

00:29:36: auf bald,

00:29:38: auf bald.

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