Die alternde Gesellschaft und die Auswirkung auf die Arbeitswelt
Shownotes
In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die Chancen und Herausforderungen, die eine alternde Belegschaft für Unternehmen mit sich bringt. Wir diskutieren, ob und warum es sich lohnt, ältere Mitarbeitende einzustellen, und geben praxisnahe Tipps, wie man diese erfolgreich führt – auch, wenn man selbst jünger ist.
Gemeinsam beleuchten wir die Rollenbilder und Stereotype, die unsere Zusammenarbeit prägen, und sprechen darüber, welche Rahmenbedingungen ältere Mitarbeitende benötigen, um ihr Potenzial voll einzubringen. Ein Podcast für Führungskräfte, Personalverantwortliche und alle, die sich mit einer vielfältigen und generationenübergreifenden Arbeitswelt auseinandersetzen wollen.
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu unserem
00:00:05: Podcast.
00:00:06: Dreigeführt.
00:00:06: Dreigeführter sind
00:00:08: Claudia,
00:00:09: Susanne
00:00:10: und Casper.
00:00:11: Und heute geht es um die alternde Gesellschaft und die Auswirkungen auf die
00:00:16: Arbeitswelt.
00:00:18: Interessantes Thema in aller Munde.
00:00:19: Claudia, wie lange willst du arbeiten?
00:00:22: Am besten bis ich umfahre.
00:00:24: Arbeit macht Spaß und so lange ich kann.
00:00:27: Vielleicht würde ich mir mal wünschen, dass ich wirklich weniger arbeite.
00:00:34: Und dann vielleicht die Sahne-Stücke mir raussuchen.
00:00:36: Okay, aber es gibt für dich keine Altersgrenze, wo du sagst jetzt Füße hoch und ab nach Mallorca und dann da die Rente?
00:00:43: Nee, gibt eher so eine Grenze, wo ich sage, es geht gesundheitlich nicht mehr.
00:00:48: Ja, das kann man ja bisher noch nicht wissen.
00:00:51: Genau.
00:00:51: Ja, gut, danke.
00:00:52: Und wie ist es bei dir, Susanne?
00:00:53: Solange es geht, bis ich vom Schreibtisch falle.
00:00:57: Ja, ist bei mir auch so.
00:00:58: Also ich hab tatsächlich ... Mir macht das so viel Spaß und ich denke so lange wie es geht, ganz klar.
00:01:05: Interessant ist allerdings, wenn ich dann so morgens Spiegel online lese und dann mit einem Personaler, Interview, dann heißt es immer ja, also... Die Leute über fünfzig, also nicht immer, aber hab ich schon gelesen, brauchen sie gar nicht mehr zu bearbeiten.
00:01:17: Heute gibst du, ich bin über fünfzig und das heißt ja für mich, wenn ich mich jetzt in der freien Wirtschaft ganz normal auf den Job bearbeiten, wenn ich meine Bewerbung bearbeiten würde, um mich zu bewerben, dann würde ich ja überhaupt nicht mehr zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden.
00:01:34: Es
00:01:35: sei denn, du wärst, würdest dich bei mir bewerben.
00:01:37: Ach so?
00:01:38: Ja, ich hatte tatsächlich, bevor ich selbstständig war, im angestellten Verhältnis, Ein Personalmangel.
00:01:45: und da hat sich eine ältere Mitarbeiterin, also was man so an der älter versteht.
00:01:50: Wie alt wäre denn?
00:01:50: Siebenfünfzig
00:01:51: war sie.
00:01:52: Also hatte noch damals bis zu fünfundsechzig Rentenalter acht Jahre zu arbeiten im Unternehmen.
00:01:59: Und die war echt richtig gut.
00:02:01: Die hat sich beworben, weil ihr Unternehmen insolvent war.
00:02:04: Und wirklich pifige, tolle Frau.
00:02:08: Und ich bin so in meinem Geschäft zurückgegangen.
00:02:11: hier, die möchte ich haben und er so, ne, möchte ich nicht haben, die ist all das gesehen.
00:02:17: Aber die ist gut und Alter spielt für mich keine Rolle.
00:02:20: Acht Jahre ein junger Mitarbeiter ist manchmal nach drei, vier Jahren weg und die wird acht Jahre bleiben, sag ich dir, die wird sich nicht nochmal bewerben.
00:02:28: Er hat gesagt, du geh auf deinen Risiko, weil sie dann auch die Verantwortung übernehmen müssen.
00:02:34: Nach zwei, drei Jahren hat ich sich so etabliert, dass wir gesagt haben, die müssen wir weiterentwickeln.
00:02:39: Und die ist dann tatsächlich in meinem Nachbar-Verkaufsgebiet meine Kollegin geworden.
00:02:46: Also hat auf jeden Fall gut funktioniert.
00:02:49: Und ich würde es auch immer wieder machen.
00:02:51: Weil die einfach auch kompetent war, die hat viel Know-how gehabt.
00:02:58: war engagiert, weil sie eben auch dankbar war, dass ihr jemand eine Chance gegeben hat.
00:03:04: Die hat von ihren Erfahrungen profitieren können, die konnte gut kommunizieren, die hatten gutes Verhältnis zu den Kunden gehabt, die konnte die Abläufe sehr, sehr schnell lernen und die hat all das, was wir gebraucht haben, einfach gehabt.
00:03:21: Natürlich, klar, beim Auspacken der Ware, wo es schwer heben und so.
00:03:26: Da war sie ein bisschen langsamer.
00:03:29: Aber das hat sie kompensiert.
00:03:30: Die hat uns so viel Umsatz gebracht und so viele neue Ideen auch reingebracht.
00:03:36: Aufgrund der Erfahrung von den anderen Firmen, wo sie gearbeitet hat, dass das eigentlich gar nicht wichtig war, ob die jetzt eine halbe Stunde früher oder später fertig ist mit der Warenverarbeitung.
00:03:46: Aber dann stellt sich ja die Frage, woher das kommt, so allgemein.
00:03:50: Weil es gibt ja schon immer noch viele Firmen, die sagen, ja, so ab fünfzig, du gehörst zum alten Eisenbaustück, ich kann nicht mehr so bewerben.
00:03:56: Was denkst du, Susanne?
00:03:57: Was können sie, dass wir Gründe haben?
00:03:59: Ich glaube, dass die Unternehmen sich zum Teil gar nicht damit beschäftigen, wie wirklich die Alterspyramide aussieht in unserer Gesellschaft.
00:04:05: Wir haben gar nicht die Wahl und ich finde es immer sehr witzig.
00:04:08: Es wird hier über siebenfünfzig gesprochen und dass der künftigen amerikanische Präsidenten neunsehbzig ist, spielt keine Rolle.
00:04:13: Also die Logik möchte ich mal verstehen.
00:04:16: Oder... viele
00:04:17: andere
00:04:19: Politiker, selbstständige Unternehmenslenker.
00:04:24: Lommi-Isten,
00:04:24: Veränder.
00:04:25: Mit
00:04:26: Zwei-Ninzig immer noch täglich mit dem Fahrrad ins Büro fahren.
00:04:29: Also ich meine, es gibt die ersten Sachen, und wir unterhalten uns darüber, ob ein siebenfünfzig Jahre altem Menschen so bedüdelt ist, dass er nicht mehr arbeiten kann, dass man ihn nicht mehr einstellen kann.
00:04:38: Ich finde, diese Diskussion gehen überhaupt nicht mit der Zeit.
00:04:40: Das müsste längst verstanden worden sein, dass ... dass mit dem Alter so nichts zu tun hat und die Menschen leben hier einfach auch viel länger.
00:04:49: Die Lebenserwartung hat sich erheblich erhöht, also insofern finde ich nicht die Frage, ob man mit Menschen ab einem gewissen Alter noch gut arbeiten kann, sondern wie.
00:04:58: Ja, aber ich habe auch schon andere Erfahrungen gemacht.
00:05:00: Also, jetzt habe ich natürlich erst mal mein Superbeispiel gebracht, was gut geklappt hat.
00:05:04: Genau, aber da bin ich mal gespannt auf das Negativbeispiel.
00:05:07: Genau, ich kann mich noch sehr gut erinnern, wo ich frisch von der Uni gekommen bin, mein erstes Gebiet, mit dem Textilhandel übernommen hatte.
00:05:16: Und mein, da hat man auch beim Muttertreib genannt, weil die alles so schwierig waren.
00:05:21: Und ich komme in die eine Filiale rein, ältere Mitarbeiterin, auch wieder so ... dann hat sie zu mir gesagt, Frau Weiler, ich hab schon viele kommen und gehen gesehen.
00:05:35: Sie sehe ich auch noch gegen, bevor sie in Rente gehen.
00:05:39: Und wir hatten es dann auch schwer.
00:05:41: Ich hab richtig, richtig erkannt müssen.
00:05:43: Ich hab ihr dann auch dem Plumstrauß zur Rente übergeben.
00:05:47: Ah ja, du hast sie sozusagen überleben.
00:05:49: Ich hab sie ... wenn man ihre Worte nimmt.
00:05:54: Aber es war ein permanenter Kampf und sie hat mir ... permanent immer wieder unterstellt.
00:05:59: Ich werde nicht gut genug.
00:06:00: Ich würde das nicht wissen, wie das Geschäft geht.
00:06:03: Wenn ich eine Veränderung machen wollte, das haben wir alle schon gehabt.
00:06:07: Und ich glaube, das ist schon auch ein Grund, warum das den einen oder anderen Arbeitgeber auch abschreckt.
00:06:14: Ja, es gibt ja auch häufig durchaus die Frage, wie, also das hab ich bei jungen Führungskräften häufig, wie führe ich denn einen älteren Mitarbeiter, einer älteren Mitarbeiterin, die mir nicht mehr richtig zuhört, die immer der Meinung ist, sie kann alles besser.
00:06:27: Also das sind große Bürgungsängste.
00:06:29: Da hätt ich dich damals gern gehackt, Kasper, als Seminarleiter.
00:06:33: Ja, ja, ja.
00:06:35: Ich glaube auch, die größte Hürde
00:06:36: ist Führung.
00:06:39: Sie ist ihnen auch so komisch vorkommen, wenn sie von zwanzig Jahren jüngeren Menschen Aufträge bekommen, die ihre Kinder sein könnten oder so.
00:06:46: Dann kommen auch so Äußerungen, wie mein Sohn ist älter als sie oder so.
00:06:52: Das ist dann von beiden Seiten auch nicht förderlich.
00:06:55: Und das ist das voran, worin auch für Muskelkräfte geschult werden sollten.
00:07:00: Ja, manchmal sind sie nämlich auch ... Genau das bist du so gepolt, dass der Respekt hast vor den älteren Leuten und dann auch nicht wirklich fürst und die können unter Umstanden genau in diese Kerbe reinhauen.
00:07:14: Das ist mir nämlich auch aufgefallen, wenn ich mit jüngeren Führungskräften zu tun habe, die sich selber nicht vertrauen.
00:07:23: Und unsicher werden, dann erscheinen die plötzlich so jungenhaft, so medienhaft und dann fühlt man sich viel schneller überlegen, als wenn das jetzt eine ältere Person wäre.
00:07:31: Also das ist tatsächlich eine ganz große Gefahr, dass man dann als Jungführungskraft mit seiner eigenen Unsicherheit sich dann nochmal das Standing selber nimmt.
00:07:42: Ja oder umgekehrt, Jungführungskräfte.
00:07:45: sind ja oft sehr idealistisch, die haben irgendwie vielleicht auch im Studium so was bei mir.
00:07:51: Ich habe gelernt, wie Führung optimal laufen soll und wie alles idealistisch tip top funktioniert.
00:07:57: und so ein älterer, der hat ja seine Erfahrung und der hat ja auch schon ein anderes Know-how und wenn man dann kommt und sagt so, wir haben aber in der Uni gelernt und wir wissen alles besser, dann wird ja die Leistung, die ein älterer Mitarbeiter erbracht hat, überhaupt nicht gewürdigt.
00:08:19: Und ich glaube, es ist auch schwer für mich als älterer Mitarbeiter, wenn ich nicht gewürdigt werde, jemanden, der jung ist und noch gar nichts geleistet hat, den als Führungskraft dann zu respektieren.
00:08:32: Und ich glaube, das ist etwas, das kann jede junge Führungskraft sofort machen.
00:08:37: Auch ... mal genau hinhören und sich die Geschichten von den älteren Mitarbeitern erzählen lassen und auch die Ideen und Erfahrungen mit in die eigene Entscheidung mit einfließen lassen.
00:08:51: Und nicht sagen, wir machen heute, machen alles anders, aber es ist ja gar nicht mehr, wie es geht.
00:08:55: Ja,
00:08:55: genau.
00:08:57: Im Grunde scheint es ja so zu sein, dass wir jetzt gehört haben, beide Seiten sollten aufeinander zugehen.
00:09:01: Wenn die Jungen sollten die Alten respektieren, die Alten aber auch den Jungen eine Chance geben.
00:09:08: Weg von diesem, das kann der nicht mehr lernen, dafür ist der zu alt.
00:09:12: Und weg von diesem, was soll mit der denn sagen, er ist ja noch Grüne, das ist beides nicht zielführend.
00:09:18: Ja, es geht darum, Rollenbilder zu ändern, die auch in der Gesellschaft total fest sind.
00:09:23: Ganz interessant, ne?
00:09:25: Wenn ich einen Hut aufhabe, irgendwie so eine Mütze, steht niemanden der Bahn auf.
00:09:31: Wenn ich meine grauen Haare zeige, darf ich, völlig absurd, es mir passiert.
00:09:36: Das heißt, graue Haare, sind ein Bildnis dafür, dass jemand gebrechlich ist.
00:09:42: Der gleich Typ steht dann nur einmal mit und einmal ohne Mütze.
00:09:44: Und das ist genau das.
00:09:45: Wenn ich mit der Mütze führe, dann wird mir dann mehr vertraut, als wenn ich die Mütze ausziehe.
00:09:51: Weil Stereotypen in der Gesellschaft eben auch da sind.
00:09:54: Und da müssen wir uns total vom Befreien und wirklich den Menschen dahinter sehen und die Arbeitsbereitschaft dahinter sehen und nicht aufs Geburtstatum oder auf die äußere Erscheinung anachten.
00:10:02: Und da sind ja schon bei der ersten Lösung Stereotypen aufbrechen, da bin ich komplett bei dir und ich glaube auch da, sowohl Unternehmensleitung als auch einzelne Führungskräfte sollten da ihre Stereotypen aufbrechen.
00:10:16: Und auch mal drüber nachdenken, dass Karrieren eben heute vielleicht auch anders verlaufen können.
00:10:22: Vielleicht hat jemand seine Kinder großgezogen, die haben ihr Studium fertig und.
00:10:28: Der eine oder andere sagt vielleicht, jetzt möchte ich vielleicht doch noch irgendwie eine Fachvideo oder vielleicht sogar eine hierarchische Karriere machen und nochmal gucken, was geht.
00:10:37: Also, und ich glaube, das sind Dinge, wo man denkt so ab fünfzig, wenn wir noch keine Karriere mehr machen.
00:10:45: Und solche Stereotypen aufzubrechen und mal einfach genau hinhören, was wollen denn die Mitarbeiter?
00:10:50: Und wo haben sie denn wirklich Interesse und Spaß dran?
00:10:54: da ganz individuell auf die Lebenssituation eingehen.
00:10:58: Das, wenn die schon mal einen guten ersten Schritt, um auch Mitarbeitern, die älter sind, eine Perspektive auch zu geben, damit sie im Unternehmen auch noch weiter sagen, hier lohnt sich, sich zu engagieren.
00:11:09: Auch für mich, nicht nur für die Jungen.
00:11:11: Einschränkend muss man jetzt sicher sagen, dass man nicht in jedem Beruf unendlich lange wird arbeiten können.
00:11:16: Also wir sagen hier alle, wir arbeiten so lange, wenn es gut geht, bis wir vom Schreibtisch falten.
00:11:21: Ja, aber wir haben auch keine schweren Lasten getragen, körperlich hart gearbeitet, brauchen einen festen Stand zu dem, was wir machen.
00:11:29: Ich glaube, da muss man schon auch differenzieren.
00:11:30: Es gibt Berufsbilder, in denen man nicht im Ursprungsberuf sehr lange wird arbeiten können, das geht einfach nicht, weil man da nicht mehr schleppen kann oder so was.
00:11:40: Total wichtiger Aspekt, aber was können Unternehmen jetzt tun?
00:11:43: Wir werden eine alternde Gesellschaft.
00:11:46: und was kann ich jetzt als Unternehmen machen?
00:11:49: Ich denke manchmal, wenn ein typisches Beispiel der Dachdecker genannt wird, der Dachdecker kann dann irgendwann nicht mehr aufs Dach steigen kann, dann denke ich mir, aber es gibt auch Musorleute, die Dachdecker ausbilden, der könnte zum Beispiel in die Ausbildung gehen oder von Dachdeckern.
00:12:03: von der nächsten Generation oder andere Verwendungen in solchen handwerklichen Betrieben finden.
00:12:12: Oder um Schulungen.
00:12:13: Für mich würde es nicht heißen, dass so ein Mensch auf keinen Fall arbeiten kann.
00:12:17: Es gibt immer andere Möglichkeiten.
00:12:19: Ja, und ich glaube auch.
00:12:21: Weiterbildung natürlich ganz klar, also jetzt gerade mit der digitalen Welt, wenn man eine Nichte neben mir stellt und mir Handy erklärt, das ist auch schon so, ich verstehe es nicht.
00:12:29: Es ist auch manchmal so, da muss ich dann zugeben, dass ich mich auch nicht richtig interessiere.
00:12:32: Es ist dann wieder beide Seiten, sie denkt, der Pfeil ist nicht und denkt, muss das jetzt sein?
00:12:37: Und so ist es natürlich auch in der Arbeitswelt.
00:12:38: Dann ist da ein neues Programm oder eine KI Anwendung und ich denke, was riecht denn da mit?
00:12:43: Und die Führungskraft denkt, es ist da der Alter und der versteht es nicht.
00:12:46: Da muss wieder auf beiden Seiten eine Offenheit sein und die müssen sich dann... Muss fortgebildet werden.
00:12:51: Ja, aber da gibt es ja auch schon Unternehmen, die machen so Reverse Mentoring, wo junge Leute, ältere Mitarbeiter wirklich ein Mentoring machen, was Digitalisierung und KI-Nutzung angeht.
00:13:05: So, dass die, wo die mit groß geworden sind und reingewachsen sind, aus der Schule kennen.
00:13:11: Und für die es total natürlich ist, den Eltern das zeigen, wie es geht.
00:13:15: Also auch da kann man auch mal umdenken und vielleicht auch Mitarbeiter miteinander vernetzen.
00:13:22: Was
00:13:22: gibt es noch für andere Wege, um gangbar zu machen, dass er länger arbeiten kann?
00:13:27: Ich denke jetzt zum Beispiel auch an Arbeitszeiten.
00:13:29: Das heißt ja nicht, dass man bis ad infinitum voll arbeiten muss.
00:13:34: Man könnte zum Beispiel auch anbieten, auf Teilzeitmodelle zu gehen, die besser passen, wenn das attraktiver sein kann, aber am gewissen Alter.
00:13:42: Man kann auch sagen, neben der technischen Aufrüstung, am digitalen Aufrüstung und Gestaltung der Arbeitsplätze.
00:13:49: Viele Arbeitsplätze sind nicht unbedingt für Menschen ab fünfzig oder fünfzig besonders bequem.
00:13:54: Auch da kann man Brücken bauen, um Menschen länger zu halten.
00:13:58: Also es gibt schon, wenn man anfängt, drüber nachzudenken, eine ganze Menge Möglichkeiten.
00:14:02: Dann will ich nochmal zusammenfassen.
00:14:03: Also ganz klar ist die alternde Gesellschaft verlangt vom Arbeitsmarkt, dass die Leute länger dabei bleiben, auch man nicht mehr so denken kann, wenn du fünfzig bist, gehörst du zum alten Eis und brauchst ihn nicht mehr zu bewerben.
00:14:14: Diese Zeiten sind wirklich vorbei und um das gut umzusetzen, ist es ganz wichtig, dass man erstmal von diesen Stereotypen denken, eben wegkommt.
00:14:22: Alt gleich weg und jung gleich neu gleich Erfolg und es wird weiter wachsen.
00:14:28: Die ältere Mitarbeiter, die haben wirklich eine Erfahrung, die haben großen Schatz in Erfahrungen, den können sie einbringen.
00:14:35: Das ist nicht so, nur weil jetzt es ist, sind Erfahrungen von im Jahr ist, nicht mehr wichtig.
00:14:42: Es ist aber tatsächlich so, dass man aufeinander hören muss und voneinander lernen muss.
00:14:46: Also die Arbeitszeiten müssen angeglichen werden, die Arbeitsplätze müssen umgestaltet werden.
00:14:53: Da muss auch eine Offenheit von beiden Seiten vorhandensein technischer Weiterentwicklung.
00:14:59: Wenn ich jetzt ein Programm nicht verstehe, brauchst du nicht mit den Augen zu rollen als junge Führungskraft, sondern es ist, ich sage immer, es ist nicht.
00:15:06: falsch ist es nur anders sind andere arten und weisen mit den dingen umzugehen.
00:15:10: ich mach so du machst es so und wir müssen aber zusammenarbeiten.
00:15:12: und dann erkläre ich halt noch mal noch mal noch mal und es hat ein bisschen länger gedauert bis das dann implementiert worden ist, aber es funktioniert auch so.
00:15:20: das ist sehr wichtig.
00:15:21: also gegenseitiger respekt.
00:15:23: die alten müssen die jungen respektieren und die jungen müssen die alten respektieren keine.
00:15:28: Berührungsängste aus den Rollenbildern ausbrechen.
00:15:31: Und dann muss man eben als Führungskraft wirklich aufpassen, dass das funktioniert.
00:15:34: Muss an den Mitarbeitenden dran bleiben, um das umzusetzen.
00:15:38: Und dann kann das gelingen, dass beide gut zusammenarbeiten und lange Zeit voneinander profitieren.
00:15:44: Ja, und wenn euch das noch detailliert eines interessiert, was Kasper gerade gesagt hat, dann hört euch doch noch mal die alten Folgen an zum Thema Generation Z und das Interview Alterhasen und junge Füchse.
00:15:59: Und wenn ihr uns kontaktieren möchtet, ist immer möglich auflinkt in über unsere Websites, hinterlasst eure Kommentare unten in der Bio, wenn ihr möchtet.
00:16:08: Vielen Dank für diese Folge, dann bleibt mir nur noch zu sagen auf bald!
00:16:11: Auf bald!
00:16:12: Auf
00:16:12: bald!
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