Sprache als Führungsinstrument
Shownotes
Wie Ihr uns erreicht:
Claudia Weiler: fuehrungs-spitze.com
Judith Wolf: judith-wolf.de
Kaspar Küppers: eigenrat.de
Hört Euch auch gerne nochmal unsere Folge zum Thema Feedbackgeben an: https://open.spotify.com/episode/6PNz9bBqJoX3fv9eoiHYJG
Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen liebe Hörerinnen und Hörern.
00:00:06: zu unserem Podcast.
00:00:07: dreigeführt.
00:00:08: Dreigeführter sind
00:00:09: Claudia, Judith
00:00:11: und Casper gesagt getan wie Sprache die Führung beeinflusst.
00:00:20: das soll heute unser Thema sein und ich sage euch wir haben schon bei der also von der Idee zur Titelfindung haben wir schon ganz lange überlegt wie genau soll denn dass jetzt heißen damit die Leute verstehen warum es geht sich dafür interessieren und sich darüber im Klaren werden, wie wichtig Sprache ist.
00:00:38: Und da möchte ich an euch beide als erstes mal fragen... ...wenn ihr in euren Seminaren seid gebt ihr acht Wie ihr redet.
00:00:45: beeinflusst ihr das oder redet ihr einfach so wie euch der Schnabel gewachsen
00:00:49: ist?
00:00:52: Ich habe am Anfang sehr draufgeachtet.
00:00:56: Wir haben auch am Anfang wenn ich mal mich nicht so deutlich ausgetrüppt hab auch ganz schön Rückmeldungen bekommen, gerade wenn ich im Rollenspiel oder so Feedback gegeben habe.
00:01:12: Kannst du hier und hier anders formulieren?
00:01:14: Dann wurde sich sofort natürlich auch auf das was ich gesagt hab wieder zurückgeworfen.
00:01:20: Heute ist es tatsächlich ein bisschen weniger geworden vielleicht auch weil ich tatsächlich die anderen Themen wie Ziele setzen, Delegierten, Team-Entwicklungen, Change Management, Conflict Management.
00:01:37: Analyse Tours mindestens und Strukturen schaffen in einem Team also auch Unternehmenskultur schaffen oder Teamkulturschaffen für extrem wichtig halte und tatsächlich beim Feedback geben auch mehr darauf eingehen was inhaltlich wichtig ist und wie man inhaltliche etwas sagt.
00:02:00: Und, wie man sich auf das Gegenüber einstellt und empathisch reagiert.
00:02:06: Also insofern gucke ich heute weniger auf jedes Wort aber habe auch tatsächlich weniger negatives Feedback.
00:02:15: also deswegen ich glaube Sprache ist schon wichtig glaub aber wenn du eine innere Klarheit hast passt auch deine Sprache zu dem was du sagst.
00:02:24: Innere Klarheit, das ist auf jeden Fall ein guter Punkt.
00:02:27: Das heißt wenn du eine innere Klarkeit hast wirst du auch klarer formulieren Wenn Du weißt was Du willst wirst Du es klarer sagen und dann versteh mich die Leute besser?
00:02:37: Ich glaube dass das bei mir schon so sich entwickelt hat ja Dass ich halt früher viel Dinge gesagt habe weil ich es halt mal selber im Seminar gelernt habe, so gesagt hab und heute schaue ich eben mehr auf der inhaltlichen Ebene.
00:02:59: Dass ich das dem richtig vermitteln vielleicht auch weiß ich manche Sprachmuster durch das dass sich so sehr aufgepasst hat drauf einfach auch etabliert haben nicht dadurch einfach auch schon eine bessere Argumentation habt.
00:03:14: Wie ist es denn bei dir Judith?
00:03:20: Ich achte auf jeden Fall darauf, und zwar schon vorher bei der Konzeptionierung.
00:03:25: In welchem Unternehmen bin ich jetzt?
00:03:27: bei einer Stallbranche?
00:03:29: Habe ich gleich Schichtarbeiter oder in einer Bank?
00:03:33: sind es Führungskräfte oder nicht?
00:03:34: Das spielt alles mit rein Im Training ist es oft so, dass ich nicht nochmal bewusst denke.
00:03:41: Wo befinde ich mich denn gerade?
00:03:43: Sondern das sind jetzt Automatismen was am Anfang nicht weil ich schon so oft unterwegs bin und dann natürlich auch mit Empathie zu tun, dass man sich automatisch drauf einstellt.
00:03:52: Aber auf jeden Fall kommen manchmal so Gedankengänge wie okay ist das jetzt zu komplex war ich klar genug und ich hole mir das auch ganz oft von den Teilnehmern.
00:03:59: Ich jetzt verständlich und klar war.
00:04:02: Das bedeutet bei dir ist es so dass du auch ein bisschen dir schaust anschaust das hast du für einen Publikum und unterschiedlich redest.
00:04:10: Das mache ich aber auch, mir fällt da gerade ein schönes Beispiel ein dazu wo ich extrem in einem Training auf meine Sprache geachtet hatte.
00:04:21: erstens fand die Idee gut von dem Unternehmen aber auch weil es im Unternehmen eben wirklich zur Kultur gehört hat.
00:04:29: Es waren mir die Personalneiterinnen gesagt wir sagen nicht Mitarbeitende sondern wir sagen die Menschen bei uns.
00:04:38: Also, die haben die Sportmitarbeiter oder Kollege und so komplett gestrichen.
00:04:44: Sondern sagen ... Haben das eben über Menschen ersetzt?
00:04:48: Und das fand ich erstens cool.
00:04:51: Und zweitens wollte ich da auch nicht in die Kultur eingreifen als Außenstehende.
00:04:58: Da habe ich tatsächlich sehr auf meine Wortwahl geachtet.
00:05:02: Okay!
00:05:03: Weil dann würde man ja vielleicht sagen können oder man das ist, man würde es sagen können.
00:05:07: Jetzt passiert mir auch halten wir fest.
00:05:10: Ja konjunktiv.
00:05:10: Das ist ja auch mal ganz schwierig denn möglicherweise ist es ja so dass jetzt ihr die hier zuhört euch sagt ja klar da sind ja auch Trainerinnen die müssen ja wissen wie sie reden nicht vergessen Es sind trotzdem in dem Moment auch Führungskräfte weil wir führen ja sozusagen unser Training durch und die Art und Weise wir kommunizieren ist super wichtig damit Leute verstehen was wir zu tun haben Und das ist genau das gleiche was ihr in euren Teams ja auch
00:05:32: macht.
00:05:33: Wie ist denn bei dir Kaspar?
00:05:34: Ja, also ich achte durchaus.
00:05:37: Ich habe so eine Art und Weise zu reden mir angewöhnt die aber eher einfach ist.
00:05:42: Früher dachte ich immer ich muss irgendwie jetzt mit fremdworten um mich schmeißen oder muss irgendwie auf einer Art undweise erscheinen die mehr aber nicht passt.
00:05:51: das geht hab ich bin ich völlig weg.
00:05:53: also ich rede eher einfach red aber auch klar und pass auf dass sie mich nicht so verschrubbeln.
00:05:59: Und gleichzeitig habe ich auch mal so ein Ding immer möchte, dass alle alles verstehen und das dann eben so häufig wiederhole.
00:06:07: Mache ich auch nicht mehr.
00:06:08: also ich formuliere es klar frag wirklich nach am Salat verstanden und gehe dann weiter weil mir das... Das ist zu komplex.
00:06:18: manchmal auch wenn man neue Inhalte erklärt oder ja vermitteln muss wie irgendetwas unter Umständen funktionieren hat.
00:06:26: Wenn man dann auch die Sprache verkompliziert, dann funktioniert das meiner Meinung nach nicht.
00:06:31: Es geht mehr, das größte Problem ist dass man konkret ist.
00:06:33: Und es ist eben auch das was ich häufig in der Arbeit mit Führungskräften erlebe... ...das durch so einen Höflichkeitsfilter ganz viele Würde könntest du hätte bitte finde ich auch alles toll.
00:06:46: aber das ist teilweise bis zur Selbstaufgabe um etwas gebeten was dann trotzdem nicht gemacht wird weil du schon auch an einem Feedback ganz häufig am Ende trotzend wiederum die Möglichkeit den Leuten gibt auszuweichen.
00:06:58: also ich habe auch manchmal da schon Ich hab manchmal schon selber nicht mehr verstanden, was mich irgendjemand gefragt hat.
00:07:03: Weil das einfach so viele Widerwohnungen hatten und so fällige Unklarheiten, dass ich da völlig raus bin.
00:07:08: also ich versuch's immer so einfach wie möglich zu halten.
00:07:14: Ja, manchmal braucht es aber auch die komplexere Erklärung dahinter.
00:07:21: Also ich denke immer Da bin ich ein bisschen.
00:07:26: bei Judith Winne habe ich vor mir Und wenn ich jetzt relativ viel Neuführungskräfte habt, dann pass ich meine Sprache schon auch an.
00:07:36: Dass ich sehr einfach spreche, Worte benutze und erkläre um dann dazu zu sagen also wenn nicht zum Beispiel von iterativ sprechen erzähle ich.
00:07:48: das bin ich jetzt aber eher bei erfahrenen Fortgeschrittenen oder im Coaching mit einem Geschäftsführer.
00:07:56: dann setz dich zum Teil sogar ganz bewusst die Fremdwörter und Fachbegriffe ein, einfach auch weil das in deren eigenen Sprache integriert ist schon.
00:08:11: Und dann benutze ich auch mal mehr Fremdsörter, um die Augenhöhe darzustellen.
00:08:22: Mir kommt ja immer so mit den Konjunktiven.
00:08:24: Ich finde es auch schwierig.
00:08:27: oft andererseits denke ich sagen mir auf viele Teilnehmer Aber meine Mitarbeiter kennen mich ja und die machen es ja dann trotzdem.
00:08:40: Und das tun sie dann auch?
00:08:43: Ich denke, auch wenn man in einer guten Beziehung miteinander steht kann man das durchaus verwenden.
00:08:49: Wenn die Mitarbeiter, wie du es gerade beschreibst, das machen, warum denn nicht eine Beziehungen nicht gestört ist.
00:08:54: Das geht finde ich eher darum, wie man im Kontakt ist – man kann vieles sagen!
00:08:59: ... auch mit Teilnehmern, die ich schon über Jahre kenne.
00:09:03: Rede ich auch lockerer und denke vielleicht auch manchmal nicht so viel darüber nach wie mit Leuten... ...die ich noch nicht so gut kenne oder mich auch noch nicht... ...so gut kennt hat ja auch mit Vertrauen zu tun.
00:09:13: Wie ich
00:09:13: spreche?
00:09:14: Das ist interessant.
00:09:15: wäre dann deine diese Beziehung das Wichtige als Sprache.
00:09:19: Ja okay.
00:09:21: Gut könnte man jetzt wieder reingehen wo durch entsteht Beziehungen auf der Sprache umbewusst.
00:09:29: Den Einwand von dir, Claudia, hatte ich auch einen Kollegen.
00:09:31: Der hat mir gesagt, wenn ich das so runterbreche mit der Sprache, dann nimmt mich mein Problem nicht mehr ernst.
00:09:36: Er hat irgendwie Führungskräfte eben trainiert die wirklich ... ja ... Oppositionen hatten da gesagt Ich kann nicht mit so einem simplen Sprecher eingehen.
00:09:45: Lachen die mich aus!
00:09:46: Ja?
00:09:48: Ich glaube alles was man sich... Aus den zehn Minuten die er jetzt dran sind mitnehmen kann ist dass man sich's bewusst machen
00:09:53: muss.
00:09:54: Also das ist der erste Schritt.
00:09:56: Genau, so reden wie mir in der Schnabel gewachsen ist nicht.
00:09:59: Das glaube ich sicher.
00:10:00: Also bewusst machen aber auch... Ich glaube guter Kommunikator ist auch Anpassungsweg an seinen Publikum egal wer es ist.
00:10:12: und gerade Führungskräfte die stehen ja häufig also wenn wir jetzt mal vom mittleren Management ausgehen Die kommunizieren ja häufig nach oben und nach unten in der Hierarchie.
00:10:27: Und vielleicht noch nach links und rechts, das heißt die müssen die größten Kommunikatoren sein weil die eben auf unterschiedlichen Ebenen auch kommunizieren und auch unterschiedliche Wörter dann oder einen unterschiedlichen Chacon benutzen.
00:10:46: Die müssen sich immer bewusst sein, welchen Hut habe ich jetzt gerade auf?
00:10:50: Bin nicht der Kollege, bin nicht der Vorgesetzte, bin ich im Moment vielleicht gegenüber meinem Mitarbeiter eher der Coach?
00:10:56: Oder muss ich jetzt hier etwas strategisch arbeiten im Meeting, wo der Geschäftsführer mit dabei ist?
00:11:04: Dann habe ich vielleicht noch mal einen ganz anderen Hut auf und eine ganz andere Sprache.
00:11:09: Also ein bisschen in Führungskräfte auch so Kommunikationskünstler oder Sprachkünstlern.
00:11:16: Ja, da sind wir schon bei den Feinheiten und die Basis egal wer mit wem kommuniziert ist, dass man respektvoll und wertschätzend miteinander kommuniziert.
00:11:30: Also die Haltung überhaupt mit dieser Haltung reingeht und das bestimmt auch unsere Sprache.
00:11:34: Ich finde, also die Sprache verrät auch viel übereinsetzt.
00:11:38: Verrät klingt so negativ aber ich korrigiere mich es sagt viel üerein selbst.
00:11:44: Und Sprache kann ein totales Machtinstrument sein ja?
00:11:47: Ich kann Leute verletzen Ich kann Leute aufwerten, ich kann ja alles damit machen.
00:11:52: Also sich auch bewusst darüber zu sein wie viel Bedeutung Sprache hat.
00:12:00: Claudia du hast gesagt für uns Kräfte können auch Sprachkünstlerinnen oder Künstler sein.
00:12:05: darin steckt ja höre ich man kann es üben dass man sich angleicht in gewisser Weise an Arten und Weisen zu sprechen mit Menschen unterschiedlich sprecht und sich darüber bewusst ist was Sprache auslösen kann.
00:12:19: Du hast Respekt gesagt?
00:12:21: Eine Wertschätzung.
00:12:23: Es gibt auch so ein Film, kleine Haie.
00:12:26: Der ist wirklich wunderbar.
00:12:27: da suchen die in den Zimmer und sind bei jemandem zu Hause und der redet so hessisch, das sind meine Fische und dann sagt er gleich super die Fische, die gefällt mir ja auch gut!
00:12:36: Und dann sind sie auch eine Hesse?
00:12:38: Klar!
00:12:38: Dann redest du über die Fischung, können kriegen Sie am Ende das Zimmer.
00:12:41: Also ganz wichtig, Monos natürlich authentisch bleiben da drin Wie immer.
00:12:46: Also nicht natürlich jetzt hier, wenn ich jetzt hier so Berliner denkst du auch... Das
00:12:49: klang ja nie mal so schlecht
00:12:50: an!
00:12:51: Genau.
00:12:51: oder aber nee genau manchmal wenn ich mit Jüngeren zu tun habe die sagen sind so ein bisschen weißt Du Bruder und so.
00:12:57: das kann ich nicht machen.
00:12:58: Ich kann doch nicht sagen hey Bruder komm mal rüber wir machen jetzt Coaching.
00:13:01: Aber ich glaube manche könnten das vielleicht sogar auch wirklich machen.
00:13:04: Warum muss ich wenn ich plötzlich Coaching mache aus meiner Sprache raus?
00:13:08: Also Sensibilität gucken wie kann ich mich Ja da hineinbegeben in so einen anderen Sprachduklus, aber natürlich trotzdem authentisch bleiben.
00:13:19: Das ist etwas was Spaß machen kann und wo man auf jeden Fall Punkte sammeln kann wenn man sich da hineinmerkt.
00:13:28: Wobei du hast auch mal negative Erfahrungen gemacht das Leute dachten du würdest sie nachöffnen?
00:13:35: Genau Kasper!
00:13:37: Da kommt dann das, was Judith gesagt hat.
00:13:40: Dass eben so eine gewisse Grundhaltung.
00:13:42: dazu gehört aber auch diese Anpassung dass man über die Anpassungen auch eine gewissen Zugehörigkeit vermittelt.
00:13:53: also wie du das mit dem Hessisch gerade so schön auch dargestellt hast in deinem Beispiel.
00:13:59: Die haben Beziehungen aufgebaut weil sie die gleiche Sprache gesprochen haben.
00:14:04: Sie haben sich zugehörig zueinander gefühlt und dadurch hat das geklappt.
00:14:12: Und das ist auch der Türöffner für Führungskräfte, ne?
00:14:16: Wenn ich die Sprache meiner Mitarbeitenden spreche oder die Sprach meiner Kunden spreche, die Sprachen meines Vorgesetzens spreche dann habe ich da einen Türöffener drin, dass Menschen mir zuhören Wohlgesonnen sind und wenn ich etwas sage, dass auch wohlwollend interpretieren.
00:14:34: Und nicht ständig auf so einer Habacht-Stellung sind sondern sagen naja der ist ja einer von uns dann vertraue ich erst mal ein bisschen mehr.
00:14:44: also das ist dieses Beziehungsbildende was du wahrscheinlich auch gemeint hast Judith.
00:14:50: und deswegen es ist eben wichtig wenn ich Führungskraft bin dass ich mir über meine Worte schon Gedanken mache und mir überlege, wie spreche ich es an?
00:15:02: Dazu gehören mit Sicherheit auch eine gute Struktur wiedergeben damit der andere mir folgen kann.
00:15:10: Aber auch eben die richtigen Worte finde und die richtlichen Worte haben nicht immer nur mit den richtigen Fachbegriffe oder die richtige Sprache zu tun sondern eben auch die richtige Klarheit reinzubringen.
00:15:27: Was macht ihr denn im Training?
00:15:30: Wie achtet ihr dann darauf, wenn wir Rollenspiele machen.
00:15:35: Also ihr seid ja beide Seminarschauspieler das heißt ihr seid oft der schwierige Mitarbeiter die schwierigen Mitarbeiterinnen.
00:15:45: und wenn ihr dann Feedback gebt was sind so die Dinge wo ihr besonders drauf achtet damit die Führungskraft wirksamer wird und welches Feedback gibt, was sind vielleicht auch die größten Fehler?
00:16:01: Also zu viel.
00:16:06: Ja, höfliche Falsche.
00:16:07: Zu viel Angst die Dinge wirklich so zu formulieren wie sie sind das fällt mir immer wieder auf.
00:16:11: Woran
00:16:12: merkst du das dann in
00:16:14: der Sprache?
00:16:15: Wenn es möglich wäre würde ich mich total drüber freuen wenn du das vielleicht machen könntest.
00:16:20: und eigentlich ist es eine klare Arbeitsanweisung super schwer.
00:16:23: Ich sage klar sag einfach ich wünsche mir dass du das machst.
00:16:26: Ich möchte dass es morgen fertig ist manchen so schwer.
00:16:29: natürlich ist es so dass immer wieder passiert, weil wir haben das in unserer DNA drin häufig diese Höfigkeit.
00:16:36: Dass man die Aussage verwässert und selber nicht klar ist in dem was man von den Leuten möchte oder eben dass die bei sie diese ganzen ja ich sage das immer die Weichmacher hören sich dann am Ende gar nicht wirklich dazu aufgefordert führen die Dinge zu
00:16:50: tun
00:16:51: Und das meistens mit positiver Absicht.
00:16:54: also man will es irgendwie so sagen dass das ankommt und nicht verletzend ist und klar is.
00:17:01: Und dann eiert man rum und kenne ich auch von mir selbst.
00:17:03: Also, gerade im privaten Gespräch habe ich gesagt, oh ja, das Gespräch mit der Schwiegermutter könnte jetzt schwierig werden?
00:17:10: Dann eier ich selber um und beobachte mich vom Außendeckel menschlich.
00:17:13: Ich konnte mal auf den Punkt weil es für den anderen ja auch unangenehm ist, ne?
00:17:17: Weil wir Menschen eher zu tendieren negativ zu interpretieren wenn da das ging.
00:17:21: Wenn er den Quadrat redet, denn jüdigt jetzt also um den heißen Brei worum gehts denn eigentlich wirklich... Denkt das gegenüber er, so Mensch was kommt denn da jetzt Schlimmes?
00:17:29: Was ist jemand gestorben oder ist etwas Schlimmes passiert.
00:17:33: Was ja gar nicht immer der Fall ist?
00:17:34: Aber das ist ein ganz interessanter Punkt.
00:17:36: Das heißt unsere Haltung zu dem Gespräch beeinflusst unsere Wortwahl.
00:17:40: Mit meiner Haltung als Führungskraft Zu meinen Mitarbeitenden Beeinflusste meine Wortwahlen Und dass muss man sich klar machen.
00:17:47: und wenn man sich dessen klar ist wird es automatisch besser.
00:17:49: Ja, du oft andersrum als unangenehm.
00:17:51: Nehme Gespräche, dass das dann schnell rausgehauen wird und der andere da wie Brett von Kopf die Info bekommen hat.
00:18:00: Und in dem Fall ja auch nicht gut so.
00:18:04: oder es kann dazu führen, kein gutes Gespräch zu lernen, den Widerstand geht.
00:18:07: Oder der andere vielleicht gar nicht alles mitbekommt was Du sagst?
00:18:11: Weil das Tempo zu schnell
00:18:12: ist,
00:18:14: hat's verzweckt Dann krieg ich gar nicht mit, um was geht's denn?
00:18:20: Ich kriege keinen Zusammenhang hin und denke okay jetzt ist vorbei.
00:18:25: Gut kann ich mich der Situation entziehen, gehe ich raus sage ja aber ich habe es eigentlich nicht verstanden.
00:18:31: also geht ja drum zu vermitteln und Wertschätzen zu sein, sondern auch dass die Botschaft richtig rüberkommt.
00:18:39: Das kann bald so schnell nicht passieren... Kann das daneben gehen?
00:18:43: Oder auch, dass man es dann gesagt hat, denkt oh Gott vielleicht war ich jetzt irgendwie zu streng oder so und das dann verwässert und wieder klein macht und dann kommt man und sonst lasst uns vom Kaffee trinken gehen und Die Botschaft dadurch dann verwessert obwohl man alles richtig gemacht hat.
00:18:57: Ja das hängt aber auch damit zusammen.
00:18:59: viele Ich fahre ja immer bei den Rollenspielen von weg, was ist denn dein Ziel?
00:19:06: Dass der Mitarbeiter motiviert rausgeht.
00:19:09: Das Thema ist aber jetzt gerade echt harte Kritik.
00:19:12: Der hat gerade richtig Mist gebaut und das ist eine Hinordnung.
00:19:15: Und jetzt wirst du ihm das sagen und dann soll er sich noch drüber freuen, dass du ihn hart kritisierst das nicht zusammen zu sagen, komm lass uns noch ein Kaffee trinken gehen.
00:19:28: Dann ist ja die inhaltliche Aussage und dass was ich dann tue widerspricht sich ja.
00:19:34: Und da ist keine Klarheit darin.
00:19:37: dem was ich sage und in dem was Ich tu ging über den Mitarbeiter wenn er mit mir noch einen Koffe trinken geht.
00:19:44: jetzt kann nicht so schlimm sein.
00:19:48: Mein größter Aufreger ist übrigens, wenn es um Zielsetzung geht und Mitarbeiter sagen ja wir müssen mal ein bisschen mehr Umsatz machen.
00:19:58: Aber meinen?
00:19:59: Wir müssen richtig viel mehr Umsatz machen oder wir müssen unsere Gewinnspanner erhöhen.
00:20:04: Da denke ich immer ja, ein bisschen Mehr ist nicht eine konkrete Zahl.
00:20:09: also das geht so ein bisschen in die Richtung mit.
00:20:11: könnte würdest du bitte und da denke ich auch immer so oh bitte sagt doch einfach klar, wo es hingeht und wenn ihr meint der Anspruch ist zu hoch dann setzt euer Ziel so dass ihr eure Mitarbeiter euch wohlfühlen könnten.
00:20:28: Nicht dem ihr eure Sprache verwässert.
00:20:33: Problem ist auch das ja viele Sorge haben anderen auf den Schlips zu treten manchmal.
00:20:40: Das wirklich ist eine Kultursache.
00:20:44: Wir sind immer alle mitmineinander und gut miteinander.
00:20:46: Ja, aber das stimmt ja sowieso auch nicht!
00:20:48: Weil hinten umsehen wir nicht an einen Szenario miteinander.
00:20:50: Mir ist es wirklich lieber... Ich krieg klar gesagt was ich machen soll und eine ehrliche Information und Haltung als etwas Verwässertes wo ich dann gar nicht so richtig weiß was los ist.
00:21:04: und ich kriege dann aber trotzdem ein ziemlich negatives Feedback auf ne merkwürdige Art und Weise wenn's nicht hinhaut.
00:21:10: also dass Da weiß die Katze den Schwanzab so zu sagen, das funktioniert nicht.
00:21:16: Und ich glaube wenn Führungskräfte wirklich sich bewusst werden dass die Anweise wenn sie eben etwas sagen jemanden bitten und da eben selber das Ganze verbessern und denken oh darf ich das sagen?
00:21:30: Die Mitarbeiter ja auch die Wirkung bekommen zu spüren bekommen.
00:21:34: okay der hat selber Probleme Unangenehme Dinge auszusprechen.
00:21:40: Also möchte er auch nicht, dass ich unangenehm Dinge ausspreche.
00:21:45: und damit bilde ich als Führungskraft systemisch ja schon die Grundlage dafür, dass meine Mitarbeiter wenn sie etwas in Ordnung finden oder eine Maßenhamme als nicht wirksam sehen, nicht offen ehrlich ihre Meinung sagen.
00:22:00: also hier schafft Sprache tatsächlich auch eine Realität im Team Und tatsächlich auch die Kultur im Team.
00:22:11: Ja alles, ne?
00:22:12: Die Motivation ja auch angefangen beim eigenen Selbstbild.
00:22:18: und da hat das Gefühl dem Team, dass ich ja jetzt gefühle.
00:22:20: um auf deine Aussage nochmal zu kommen Kasper wenn ich zu diplomatisch bin dann könnte ich ja denken ohja der will es jetzt wieder allen recht machen mein Gott und das kein Vertrauen da weil ich gar nicht die richtige Meinung höre wenn man bei allen anderen ist und nicht bei sich selbst.
00:22:36: oder Wer die immer so, George war doch nur er nicht.
00:22:38: Ich kenne dir vielleicht auch und denke ja gut aber der andere sitzt jetzt weint in der Ecke.
00:22:41: das ist jetzt auch nicht das Ziel.
00:22:43: also die Balance da zu finden klar zusammen wie du sagst wertschätzend
00:22:50: Ja und Sprache kann eben auch motivieren und ermutigen.
00:22:57: Du hast vorhin im Vorgespräch so schön gesagt es hat schon einen Unterschied auf.
00:23:00: ich sage Da kommt jetzt eine große Aufgabe auf uns zu, die wir meistern werden oder ob ich sage oh da haben wir ein großes Problem.
00:23:09: Dann müssen wir mal gucken wie wir das lösen.
00:23:12: und dass ist schon einen Unterschied in der Wortwahl, ob die Leute mit einem gewissen Mut rangehen und ich schon auch denen sagt es ist ein großes Thema.
00:23:23: aber wir gucken mal wie war jetzt ein Stück für Stück näher dran.
00:23:28: Ich glaube, dann sind die Leute auch mutiger und motiviert an das Thema ranzugehen.
00:23:33: Wie wenn ich direkt sagen muss aber ein großes Problem?
00:23:35: Oh Gott was ist denn da wieder passiert?
00:23:36: wie lösen wir das jetzt?
00:23:39: Das kann nicht hilfreich sein.
00:23:40: Das
00:23:40: erzeugt ja ein Problem.
00:23:41: Auch der Sprech bei Führungskräften wird ja oft übernommen bewusst oder unbewusst von den Mitarbeitern reden alle so.
00:23:47: Und hat halt zwei Seiten die Medaille.
00:23:50: Ja und es ist genau das was du gerade gesagt hast Klaudia weil sie auch sehr streffen fand Sprachenschaft realitäten.
00:23:57: Wir erschaffen mit der Art und Weise, wie wir mit den Leuten reden eine Realität die dann... ...die gesamte Firma das gesamte Team und alles durchdringt.
00:24:05: Und da muss man dich einfach klar
00:24:06: machen.".
00:24:08: Ja und ich habe so einen schönen Satz hier lesen von Wittgenstein.
00:24:11: Sprache begrenzt was wir überhaupt denken können.
00:24:15: Weil ich ja damit schon in einer bestimmten Richtung gehe wenn ich den Satz äußere und mein Gegenüber auch in diese Richtung denke weil ich den Satz zugeäußert habe
00:24:23: Ja, und auch die Art und Weise wie differenziert ich Wattverwende?
00:24:28: Also je differenzierter ich... also ob ich jetzt nur sage war ich freue mich oder ich bin enthousiastisch.
00:24:35: Oder ich bin begeistert und je mehr Ausdrücke ich habe für einen Zustand und je feiner ich mit dem spreche umso mehr bilde ich auch meine Realität ab.
00:24:49: Ich hab mal gehört Es gibt Menschen, die im Schnee leben.
00:24:55: Grünland oder so, glaub ich war das ... Die haben so viele verschiedene Wörter für weiß und für schnee.
00:25:03: Genau!
00:25:05: Weil deren Realität so viel mit Schnee und Weiß zu tun hat, dass sie eben nicht nur mit einem Begriff leben könnten.
00:25:15: Und da ist eben auch das schafft Realitäten.
00:25:20: Wenn du bei mir noch Evo ... Wie heißt das?
00:25:24: Ivy oder so.
00:25:25: Ich kann das gar nicht, also für mich ist weiß-weiß und bespäisch und fertig.
00:25:30: Aber es ist meine Realität!
00:25:32: Es gibt Menschen die haben eine ganz andere Realität und ein ganz anderer Wahrnehmung der Realität.
00:25:37: Und auch da finde ich, je spezifischer Amanda ist, dass du einen Wert schätzt, dann kann das auch ankommen.
00:25:45: Das war ein tolles Bild gemalt.
00:25:47: oder wenn ich sage, Mensch, wie du hier die Sonne mit diesen Strichen und diese Lippen davon der Sonne gemalt hast.
00:25:53: Wichtig schön ist dann auch dieses Hausstrahl.
00:25:56: das hat eine andere Aussage.
00:25:58: Jetzt
00:25:59: habe ich sogar schon geguckt, hab' ich einen Bild gemalten?
00:26:01: Du hast deine Realität erschaffen!
00:26:05: Aber wir konnten uns auch gut vorstellen, wie die Sonner aussieht.
00:26:10: möchte ich jetzt noch mal zusammenfassen, was wir so herausgewunden haben.
00:26:15: Es ist wichtig!
00:26:16: Sprache ist wichtig.
00:26:17: macht es euch bewusst das ist ein Führungsinstruende.
00:26:22: Ich würde es aus einer Lust heraus betreiben.
00:26:24: ihr könnt das alles überall ausprobieren.
00:26:25: Ihr müsst jetzt nicht denken oh ich muss meine Sprache ändern aber macht's euch bewusst.
00:26:30: Wir hatten dem Begriff Künstler.
00:26:32: man kann das üben wie ich mit unterschiedlichen Führungsebenen und mit unterschiedlichen Teammitgliedern rede.
00:26:41: Könnt euch da so ein bisschen angleichen, könnt das Wording von ihnen übernehmen.
00:26:44: Wichtig ist nur es muss aus Tentisch bleiben.
00:26:47: Ihr schafft mit eurer Sprachrealitäten wenn ihr der Meinung seid dass etwas schwierig ist und ihr das auf den Ja wir müssten jetzt machen und so.
00:26:55: Wenn ihr so einen Arbeitsauftrag gebt natürlich werden das alles schwierig finden.
00:26:58: Wenn wir einen schwierigen Auftrag haben und sagt Leute wie gehen das jetzt an?
00:27:02: Es ist nicht leicht aber es wird Spaß machen zack!
00:27:05: gleiche Arbeitsauftrag kommt ganz anders rüber.
00:27:07: Also macht euch das klar, euer eigenes Mindset ist gleichzeitig das Mindset was ihr den anderen einpflanzt.
00:27:16: Ja und ihr könnt sie überall ausprobieren.
00:27:19: versucht beim Bäcker die schlecht genaunte Bäckerin fröhlich zu machen im Taxi den Taxifahrer der euch das Ohr ablabert auf eine Art und Weise zu beeinflussen dass er noch eure letzten Hausaufgaben machen können oder eure Vorbereitung.
00:27:33: probiert einfach aus.
00:27:34: Ihr könnt es überall
00:27:35: ausprobieren!
00:27:36: Mir macht's irren Spaß, wenn ihr so was üben wollt online wunderbar möglich.
00:27:41: Ihr findet unsere Kontakte unten in der Bio.
00:27:44: Liket uns, abonniert uns, empfehlt uns weiter, wenns euch gefallen hat und als er das jetzt sagen kann ist Auf bald!
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